Folge 26 - Muttergefühle - Zwischen Liebe, Schuld und Überforderung

Shownotes

In dieser Folge sprechen wir über die Schönheit von Mutterschaft – aber auch über Überforderung, Mental Load, Regretting Motherhood, Mutterwunden und die Frage, was passiert, wenn wir keine Mutter hatten, die uns emotional erreichen konnte.

Es geht um Bindung, Nervensystem, systemische Prägungen und darum, warum Muttersein gleichzeitig heilend und herausfordernd sein kann.

Diese Folge ist für Mütter, Töchter und alle Frauen, die sich selbst in ihrer Geschichte wiederfinden möchten.

Eine Folge über Liebe, Verlust, Schuld, Heilung — und die unglaubliche Gleichzeitigkeit des Frau- und Mutterseins.

Folge Stefanie gerne auch auf Instagram https://www.instagram.com/beziehung.mit.stefanie?igsh=Y3RwZHR3bG9yaWlx

Transkript anzeigen

00:00:00: Gefühlt auf Folge sechzehn.

00:00:06: Mit Gaby und Stefanie.

00:00:12: Hallo?

00:00:13: Can you hear me now?

00:00:16: Schau mich an ey, weiter bin ich noch nicht gekommen heute!

00:00:21: Hat hat!

00:00:24: Ob da noch ein Podcast-Lippenstift hilft?

00:00:27: Jaa, einem Schuh so schau.

00:00:30: Hast du mich schon mal so gesehen

00:00:31: eigentlich?

00:00:32: Prost Atmen, atmen.

00:00:41: So wie geht es dir mit der heutigen Folge?

00:00:44: Ist das ein guter Einstieg?

00:00:49: Ich habe so meine Schwierigkeiten mit der Folge heute...

00:00:53: Mach Sachen!

00:00:56: Ja aus verschiedenen Gründen ja genau deswegen bin ich ein bisschen nervös.

00:01:05: Alles Gute nachträglich zum Muttertag

00:01:10: Für alle da draußen.

00:01:13: Wie war's?

00:01:14: War es schön?

00:01:17: Ja, was schön mit den eigenen Kindern, wenn es welche gibt.

00:01:20: Was schön mit der eigenen Mutter, wenn sie verfügbar ist... Boah!

00:01:26: Und ja, ja, schau jetzt kommt´s schon, ne?

00:01:29: Mienenfeld irgendwie.

00:01:30: Was ist denn ... Es gibt ja genug Frauen die auch kinderlos sind gewollt oder ungewollt und Frauen die ihre Mama vermissen aus verschiedensten Gründen.

00:01:49: Oder auch dieses Gefühl gar nicht zulassen können oder wollen, die Mama zu vermissen?

00:01:56: Ich frage dich normalerweise immer hast du eine offizielle Definition dabei?

00:02:00: heute ist ein bisschen anders, ne?

00:02:02: Heute ist ein bißchen anders... ich habe recherchiert meine langwierige Recherche.

00:02:10: Ich habe mir angeschaut, weil es mich interessiert hat.

00:02:11: Ich wusste nämlich auch nicht.

00:02:14: Seit wann ist der Muttertag gibt?

00:02:16: Das war mir nicht klar und zwar entstand Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in den USA wo sonst im Jahr nineteen hunderte erklärte der damalige Präsident Woodrow Wilson den zweiten Sonntag immer offiziell zum nationalen Feiertag.

00:02:32: Und wie alles aus USA kam, das irgendwann zu uns.

00:02:35: Und zwar im Jahre neunzehntelneuzehnundzwanzig und hat sich seitdem etabliert immer am zweiten Sonntag im

00:02:42: Mai.

00:02:43: Genau!

00:02:44: Gründe dafür die Leistungen von Müttern zu würdigen ihre Fürsorge- und Opferbereitschaft anzuerkennen und ihre eigene Mutter zu ehren.

00:02:55: Ja klar wenn schon Mütter alle Mütte.

00:02:57: Das hat im übrigen meine Mutter Sehr zelebriert.

00:03:02: Wir waren ja vier Kinder zu Hause und sie selbst hat am Muttertag bevorzugt, zu ihrer eigenen Mutter zu fahren.

00:03:08: Also wir konnten den Muttertag nicht so leben Wie man das kennt dass mit die Mutter jetzt von vorne bis hinten Von früh bis spät sondern halt vielleicht noch ein Frühstück herrichten Blumen auf der Wiese pflücken Und dann war es wieder rum weil eben wie gesagt meine mutter zu ihrer mutter gefahren ist.

00:03:26: alleine Nee die hat uns schon mitgenommen aber Der Fokus

00:03:31: war

00:03:32: woanders.

00:03:33: Und irgendwann war ich ja auch ausgezogen und ich konnte also dann kurz hinfahren und vielleicht noch mit Mittag essen, das war es aber auch schon weil dann war sie weg.

00:03:43: Genau Ich habe für mich das anders entschieden seit ich Kinder

00:03:47: habe.

00:03:48: Ich verbringe den Muttertag mit meinen Kindern nicht mit meiner Mutter.

00:03:52: Was steht da auf dem Plan bei euch?

00:03:54: Eigentlich nichts Besonderes, um ehrlich zu sein.

00:03:57: Also wir machen da nicht immer ein Ausflug oder irgendwas... Es ist ein relativ normaler Tag aber mir ist wichtig an dem Tag nix anderes zu machen.

00:04:06: So rum vielleicht?

00:04:07: Als Mutter zu sein?

00:04:09: Ja!

00:04:10: Oder halt einfach in der Familie zusammen zu sein, in meiner jetzigen Familie zusammenzuzahlen das ist mir wichtig.

00:04:18: Spannend.

00:04:19: bei uns ganz ähnlich.

00:04:20: also bei uns wird es auch ziemlich zelebriert.

00:04:24: Ich überlege gerade, ob ich da irgendwelche Gefühle dazu habe.

00:04:27: Ob ... Ich hinterfrage grade zum ersten Mal, ob und wie wichtig mir das ist.

00:04:34: Also ... Boah!

00:04:36: Ich glaub, Gefühlen hab' ich zu diesem Tag tatsächlich gar nicht so viele.

00:04:41: Es ist mehr so ein gesellschaftlich auferlegtes heute Muttertag und dann muss es so-und-so laufen.

00:04:47: Richtig und das sind wir ja schon beim Punkt, also nur einmal im Jahr dann mal irgendwie ein Geschenk auszupacken oder mal zu sagen bedanke Mama ist es halt auch nicht.

00:04:57: Im Grunde gerade als Mutter wenn man selbst Mutter ist und eigene Kinder hat ist es in der Tat so dass es eine Million Momente im Verlauf des Jahres von Januar bis Dezember gibt die besondere Momente bereit halten können.

00:05:12: Und es kann mit einem Alltag sein, das kann nach nem Streit sein.

00:05:16: Das kann zu Geburtstagen sein oder einfach an ganz normalen Tagen ohne nix, dass man einfach was Schönes erlebt.

00:05:24: also bei mir passiert es relativ häufig eins der Kinder ist so ein Kuschelkind das andere nicht so und desjenige kommt häufig einfach unterm Tag zu mir und holt sich quasi eine Umarmung ab.

00:05:35: aber das ist natürlich für uns beide schön.

00:05:38: Also ja Und es sind so kleine, schöne Momente, die mir mehr geben als jede Blumenstrasse am Muttertag.

00:05:44: Klar!

00:05:44: Fühl' ich... fühl mich auch sehr gesehen in meiner Mama-Rolle tatsächlich.

00:05:51: Gebt mir genauso, brauche ich gar nicht irgendwie an diesem einen Tag diese Würdigung sondern hab das schon das Gefühl eine gute Verbindung zu meinen Kindern dazu haben dass das irgendwie nettes Add on ist.

00:06:08: Also weiß ich nicht, ob das jetzt die richtige Aussage ist.

00:06:15: Ich überlege gerade... Was

00:06:16: das Minenfeld daran sein kann?

00:06:18: Wie wir da einsteigen?

00:06:19: Weil ich glaube, wir müssen schon den Elefanten im Raum also in unserem Gefühlspodcast bitte platzieren!

00:06:27: Der Mutterschaft hat halt so viele Seiten und Gesichter und es ist ... Weiß du einerseits habe ich oft das Gefühl Mutter sein wird zu sehr romantisiert Voll.

00:06:40: Und andererseits auch das Gegenteil, also da gibt es so viel Schwarz und Weiß in diesem, wo auch das Thema eine gute Mutter sein und die gute Mutter.

00:06:58: In der Systeme kennen wir das ja dass gerade wenn Menschen keinen Zugang

00:07:07: haben

00:07:09: Aus welchen Gründen auch immer, zu diesem... Wie hätte sich das eigentlich anfühlen müssen?

00:07:21: Oder anders.

00:07:22: Also was ist Mutterschaft emotional eigentlich?

00:07:27: ja?

00:07:28: Bin mir jetzt gar nicht sicher.

00:07:29: ich glaube Ich habe es in einem Ausstellungsterminal von dem Kollegen mal gehört Der sagt immer Von der Mutter kriegst du die Gesundheit Vom Vater den Erfolg.

00:07:41: Und wenn die Hinbewegung unterbrochen ist, also was wir in der letzten Folge mit der Lebensenergie hatten.

00:07:47: Wenn die Energie nicht fließt dann zeigt sich das oft.

00:07:51: Wir sprechen ja auch von Mutter und Vaterwunden und von Mutter- und Vaterenergie.

00:07:58: Und wenn eben diese mütterliche Energie fehlt, dann zeigt es sich ganz häufig in körperlichen gesundheitlichen Themen Und tatsächlich, wenn das vom Vater fehlt eher in Sachen Erfolg.

00:08:14: Was auch immer Erfolg jetzt wieder bedeutet.

00:08:16: aber wenn ich Frauen habe wo es im Job und im Business nicht klappt ob jetzt Festanstellung oder Selbstständigkeit vollkommen egal kann man schon immer von der Tendenz her gucken aus welcher Richtung?

00:08:29: Tatsächlich ist es so ein bisschen roter Faden natürlich nicht Schublade aber schon rote Faden.

00:08:34: Um nochmal auf die gute Mutter zurückzukommen, wenn eben diese Energie wir nicht erfahren haben.

00:08:41: Die nicht fließen konnte aus welchen Gründen auch immer.

00:08:44: Die von unseren Müttern nicht bereitgestellt werden konnten dann stellen wir häufig in die Aufstellung die guten Eltern also die gute mutter oder den guten vater und das ist eben so diese reine mutter energie.

00:08:59: Und da zeigt sich oft so dieses, ich kenne das gar nicht.

00:09:04: Woher fällt mir auch schwer es zu nehmen?

00:09:07: Weil mir das in Gänze nicht vertraut ist und wir tun uns immer schwer mit Veränderungen.

00:09:14: Unser System ist ja überhaupt nicht auf Veränderung sondern auf Überleben ausgelegt.

00:09:20: So viel zur guten Mutter!

00:09:23: Es gibt schon eine mütterliche Energie.

00:09:27: Nee, ich hab ursprünglich mal überlegt, Gaby ob ich jetzt eigentlich unter anderem erstmal abbiegen muss.

00:09:33: Dahin was ja jetzt offiziell ist wollte ich ja auch noch ein paar Worte dazu sagen.

00:09:40: Ja auf jeden Fall!

00:09:45: Ja es ist jetzt offi- ciel Gaby.

00:09:47: ich bin Single wusst du es schon?

00:09:53: Nein das ist

00:09:56: das falsche Signal

00:09:58: Aber du weißt, wie es meint.

00:10:00: Es ist nicht so, dass ich mich aus einer ganz schlimmen Beziehung befreien musste.

00:10:05: Also weißt du?

00:10:07: Und trotzdem war der Schritt irgendwie dran und ... Ich wollte schon ein paar Worte dazu sagen und den Raum mal nutzen, weil ich weiß, dass die Leute ja auch so neugierig sind!

00:10:21: Ja.

00:10:22: Und ich will doch immer wissen und so

00:10:25: was warnen darf zu warnen.

00:10:29: Nee, er ist kein Arschloch und ich bin keine Arschlauch.

00:10:38: Tatsächlich haben wir diese Trennung gemeinsam beschlossen dass es dran ist und sind da auch eine ganze Weile drum herum geeyert und haben über die letzten wahrscheinlich acht Jahre sehr viel Beziehungsarbeit gemacht und sind jetzt am Ende und hatten auch eine gute Zeit.

00:11:00: Also das war nicht nur, wir haben uns von Krise zu Krise gerettet so sondern wir sind echt... Wir mögen uns, wir schätzen uns als Menschen und haben einfach für uns erkannt dass es hier einen Punkt braucht.

00:11:18: Das fällt mir wirklich immer wenn ich gefragt wurde im privaten Umfeld nach Trennungsgründen.

00:11:26: Ich kann keinen gesellschaftlich akzeptierten und auch in Anführungstrichen antiquierten Grund für die Trennung nennen, es ist eine reine Gefühlsentscheidung gewesen nicht dieses.

00:11:39: oh wir haben uns auseinandergelebt oder was ich sage irgendwie.

00:11:45: einer von beiden war irgendwie das toxischste Arschloch auf der Welt und ich musste mich aus dieser Beziehung retten.

00:11:53: Das war hier einfach gar nicht der Fall, sondern es war so eher ein ruhiges Gefühl von.

00:12:01: ich hab's gesehen.

00:12:03: Wir haben alles gesehen was wir in dieser Beziehung sehen mussten erfahren und das ist gut!

00:12:09: Es ist jetzt gut... Und wir verstehen uns nach wie vor.

00:12:14: auf menschlicher Ebene haben glaube ich die Dinge im letzten halben Jahr auch sehr.

00:12:22: Ich sag immer noch partnerschaftlich, ja?

00:12:24: Also auf Augenhöhe meistens.

00:12:28: Auf

00:12:28: Augenhöhen.

00:12:29: natürlich rauscht man da auch mal aneinander und gibt es Konflikte und unterschiedliche Ansichten zu diversen Themen.

00:12:36: aber im Grunde genommen glaube ich das wird es echt sehr vorbildlich gemanagt haben wenn wenn man davon Vorbild sprechen will und es braucht nicht immer Und ist glaube die Message Die vielleicht auch dalassen wir Es braucht nicht Immer den Scherbenhaufen Und das Drama und oft sehe ich das auch, dass Menschen dann versuchen echt es auch so unbewusst zu sabotieren und zu zerstören um die Erlaubnis zu haben aus dieser Beziehung zu gehen.

00:13:09: Ich stelle mal in den Raum... Das braucht's nicht!

00:13:15: Wenn du es nicht fühlst, dann darfst du gehen.

00:13:19: Du brauchst keine Erlaubnissen, Keine Liste an Gründen.

00:13:26: Es darf ein reines Gefühl sein, ich fühle diesen Menschen auf dieser Ebene nicht mehr und da kann noch was anderes übrig sein.

00:13:34: und dann muss nicht Zerstörung und da muss nicht alles ... Boah!

00:13:39: Ja?

00:13:41: So... Und ich glaube am dem Punkt waren wir und natürlich gab's da schon auch im letzten halben Jahr irgendwie so gewisse Brandbeschleuniger die da einfach den Scheinwerfer dann noch mal ein bisschen mehr draufgelegt haben.

00:13:57: Ja und eines Tages, weiß ich noch, saß der Felix bei mir im Büro und eigentlich haben wir es glaube ich beide schon so gefühlt die letzten Wochen und dann haben wir uns unterhalten und dann wurde zu still.

00:14:12: und dann habe ich irgendwie gesagt kommt jetzt das Trennungsgespräch.

00:14:15: und dann hat er zum Beispiel gesagt Stephanie ich glaub schon Lass es uns tun.

00:14:24: Ja, und dann war's so!

00:14:26: Und dann sind wir die Schritte gegangen... ...und ich glaube seit wann lebe ich jetzt in meiner eigenen Wohnung drei Monate auch schon wieder ne?

00:14:35: Also fast im Februar

00:14:38: Mietvertrag

00:14:39: Schlüssel Wir haben geputzt wie die Wilden.

00:14:45: Ja ja und auch da vielleicht auch ein bisschen interessant zu dem Thema.

00:14:51: Vielleicht kriegen wir so die Kurve zu den Muttergefühlen und zu dem Mutter da sein, wie Mutter sein halt auch sein kann?

00:14:59: Wir gehen da ja auch einen recht unkonventionellen Weg, denn die Kinder sind alle drei bei ihm geblieben.

00:15:07: ich bin ausgezogen und wir haben auch da eine sehr unkonventionelle Form des Umgangs für uns gerade gewählt.

00:15:17: heißt nicht, dass es für immer so bleibt glaube ich auch um ehrlich zu sein.

00:15:20: Nicht das das für immer Bestand hat aber für die nächste Zeit auf jeden Fall jetzt erst mal und ist auch noch alles in der Findungsphase und weiß eben für das wie wir das machen.

00:15:31: Das ist nicht so.

00:15:32: die gesellschaftliche Norm da gibt's nicht eine Blaupause Da gibts nicht so A genau Schema F So läuft es normalerweise Genau.

00:15:42: Ich bin aufgezogen, wohne jetzt in meiner schnuggerlichen Zweizimmer-Dachgeschosswohnung.

00:15:48: Super einfach und ich so meine Höhle bin da echt gut angekommen.

00:15:53: Hab echt auch gebraucht!

00:15:56: Muss ich dir auch gar nicht sagen wenn du's... ich bin jetzt fast fünfzehn Jahre Mama noch länger dann hier wieder sitzt und alleine bist Auf einmal echt entscheiden kannst, was machst du mit deiner Zeit?

00:16:15: Und dich ja auf einmal fragst, wer bin ich eigentlich und was mache ich jetzt.

00:16:21: Boah, das war echt ein heftiger Prozess.

00:16:23: Also ich kann mir vorstellen ... Es kommt ja irgendwann in jedem Leben einer Mutter, wenn die Kinder irgendwann groß sind und ausziehen, wobei ich kenne auch Fälle da leben, die Eltern bis zum Ende mit den Kindern unter einem Dach oder es gibt's ja auch, kenn ich auch einen Fall tatsächlich aus dem Umfeld, wo dann die Kinder vor den Eltern verstärben und also im hohen Alter nicht durch irgendwelche ... Unfälle oder so ein Kram, gibt ja nichts was es nicht gibt.

00:16:52: Aber in dem Fall echt so in meinen eigenen vier Wänden zu sitzen und die Kinder sind den Anführungsstrichen noch klein boah boah da ballert schon alles mögliche auf dich ein auf mich ein und Ja dann kommen so die ganzen Stimmen diese gesellschaftlichen Stimmen von gutem Mutter sein Und dann echt so in die Haltung.

00:17:16: Ich hab versucht, in der Haltung zu gehen von... ich bestimme!

00:17:22: Ich bestimme was ... Was ich unter guter Mutter sein verstehe und ich bestime was wichtig ist und was nötig ist und ich erlaube mir meinen ganz eigenen Weg mit dem Thema.

00:17:38: Ja.

00:17:39: Ich muss dazu was sagen?

00:17:40: Du musst dazu ... ja.

00:17:43: Nein, ich finde ihr habt es So vorbildlich gelöst, also ich habe jetzt einige Trennungen im Freundeskreis hinter mir die auch zum Teil bitterböse waren mit mehrjährigen Gerichtsstreits und so weiter.

00:17:58: Und ich hab das selten so erlebt wie ihr es macht und zieht ja echt mein Hut weil klar Aufendsreibe rein gibt.

00:18:09: in großen und Ganzen und am Strich funktioniert funktioniert's auch schon.

00:18:14: allein die Art und Weise, wie ihr miteinander sprecht.

00:18:18: Wie ein Trennungsgespräch bei dir stattfindet ist eine andere Hausnummer!

00:18:22: Und das finde ich einfach bewundernswert wenn man diese Sachen erkennt.

00:18:26: Es gehört auch Mut dazu also nicht nochmal eine Schleife zu drehen sondern wirklich den Punkt zu erkennen dass jetzt keine Flaute oder gerade keine gute Phase bei uns sondern es ist wirklich zu Ende.

00:18:39: Ich find' das ganz... fein das herausfinden zu können und nicht so easy.

00:18:46: Und dann gehört Mut dazu, dass er kennen es aussprechen und tun und ja auch zum gleichen Zeitpunkt.

00:18:54: ihr beide seid so eng und so nah und aufeinander dass ihr weißt du ihr schwingt auch in dem Punkt gleich.

00:19:03: Es war zum gleichen zeitpunkt wo jeder beschlossen hat, naja also... und das finde ich einfach die gute Sache.

00:19:10: Weil ich habe es auch schon anders erlebt dass öfter leider aber warum auch immer Männer überrascht sind weil sich plötzlich Die Ehefrau ganz unvermuten.

00:19:22: kann das sein?

00:19:23: Naja Also es hatte ja meistens Gründe Aber Ja Und umso toller wenn es einfach so rumläuft und wie gesagt Ich will es auch nicht romantisieren in dem Dass man sagt, das ist alles superfein.

00:19:35: Aber es ist so viel mehr fein als ich das kenne dass ich mir denke wow cool wenn man's so hinkriegt.

00:19:41: also wenn schon dann so wie ihr das macht.

00:19:46: Das ist eine tolle Worte gefunden und es hat auch weh getan.

00:19:53: Ich will nicht, dass es so rüber kommt als wäre das jetzt alles so.

00:19:58: Wir haben ein total nettes Gespräch gefühlt und dann... Nein weil natürlich schwingt da auch mit was du auch sagst wenn halt nicht der Scherbenhaufen da ist im Sinne von oh mein Gott Luke und Betrug und keine Ahnung missbrauchen.

00:20:17: Wir haben nur noch Streit und Konflikte, es fliegen die Töpfe.

00:20:21: Und weißt du was ich meine?

00:20:23: Was du sagst dann zu sagen Ich spüre da wirklich hin.

00:20:26: hat diese Beziehung für mich eine Zukunft?

00:20:29: bietet mir diese beziehung das was ich mir Für mich und mein weiteres Leben wünsche auf der Ebene dass so auseinander und Haar und Genau und diesen Mut in die Unsicherheit zu gehen Weil so hat sich's angefühlt.

00:20:48: Es hat sich so nach... Also ich sag mal von Oktober, November letzten Jahres bis Februar, März war ich echt so doch ich... Nein!

00:21:03: Ich wusste immer es ist die richtige Entscheidung.

00:21:06: also irgendwie ich wusste es.

00:21:09: aber trotzdem hast du ja diese Stimmen auch von den ganzen Kinder und Es war so viel gut.

00:21:18: und was willst du noch mehr?

00:21:20: Und sei nicht so unnankbar, also da kommt ja ganz viel Schüssel.

00:21:27: Ganz viel gesellschaftlich und Glaubenssätzeprägungen.

00:21:33: Trotzdem bei sich zu bleiben und sagen ne, nee, es ist schon ... Ist schon so!

00:21:47: Du siehst, ich krieg das gar nicht so richtig in Worte gefasst.

00:21:50: Ich

00:21:50: würd's

00:21:51: niemals nicht druckengig machen.

00:21:53: Und es war und!

00:21:55: Es ist halt wieder diese Gleichzeitigkeit.

00:22:00: Ist im Grunde schon ein freier Fall auch wenn er selbst gewählt ist?

00:22:03: Das ist einfach so... Da kommt man aus der Nummer auch nicht raus weil du magst es ja jetzt auch in der Konstellation zum ersten Mal mit allem wie es gerade zu da stand und es ist schon eine Nummer Der hängt so viel

00:22:16: dran.

00:22:18: Da hängt ja SO viel dran!

00:22:20: Also in diese finanzielle Unsicherheit zu gehen, was viele abhält mit den Kindern in die Unsicherkeit zu gehen ... Boah, was da für Themen hochkommen?

00:22:32: Bin ich jetzt bis zu meinem Lebensende alleine?

00:22:35: Ich hab mir auch ganz viele ganz schlimme Sachen erzählt und kam ja auch ganz viel

00:22:41: klar.

00:22:42: Triggered ist mein Trauma auch an.

00:22:46: Aber das sind wir beim Durchfühlen, ne?

00:22:48: Weil alles was da hochkommt die ganzen vielen vielen vielen Dinge Die können sich halt durchgefühlt und es ist bei Leibe nicht immer einfach.

00:22:57: Ja

00:22:58: Das ist auch zu verarbeiten und dann auch zu einem Punkt zu kommen.

00:23:01: Also

00:23:04: Weißt du mich immer wieder einzusammeln und zu sagen Stefanie komm Was ist denn das jetzt für eine Stimme Was erzählst du dir denn?

00:23:13: Also es ist richtig.

00:23:14: Ja, weil also...

00:23:16: Das war's immer!

00:23:17: Und was ist denn schon richtig und was ist

00:23:18: falsch?!

00:23:19: Ja

00:23:20: aber ich weiß was du meinst und das stimmt was du sagst.

00:23:24: Und ja klar dieser Muttertag werden andere sein.

00:23:27: Wie du das sagst wenn du allein über deine Zeit verfügen kannst und in deiner Wohnung bist, das is anders.

00:23:38: Man wird sehen, wie es ist.

00:23:40: Aber weißt du?

00:23:40: Es sind immer noch ihr.

00:23:42: Du bist die Mutter und das bleibt.

00:23:46: Und ich sehe die Kinder viel ... Ich bin viel im Kontakt.

00:23:51: Trotzdem natürlich verändert sich auch die Beziehung zwischen uns nicht mehr so.

00:23:58: Ich schlafe da nicht!

00:24:01: Ich bin nicht immer sofort greifbar.

00:24:04: Natürlich greifen sie zum Telefon.

00:24:06: Der Julius kommt nach der Schule zu mir.

00:24:11: Weil ich wohne ja so nah, dass wir wirklich auch sehr flexibel da sind.

00:24:16: Der Julius ist nach der Schule schneller bei mir eigentlich als Zuhause und die Kinder schlafen dann mal bei mir... Und es darf auch Zeit brauchen.

00:24:28: Wir müssen nicht immer sofort die Flinte ins Korn werfen und wir müssen erst mal Zeit geben, dass sich das finden und entwickeln kann.

00:24:37: Das ist noch ein Punkt auf den ich auch eingeben wollte weil du ja grad als ich gesagt habt mit der Trennung so jubiliert hast in der Grund Ich habe so krass unterschiedliche Reaktionen bekommen auf die Trennung sowohl im Umfeld, dem direkten Umfeld als auch ja über sozialen Medien und so weiter.

00:25:05: Als ich darüber gesprochen habe und teilweise vollkommenes Unverständnis.

00:25:12: So ihr habt immer so glücklich gewirkt und entweder... also wie war das nicht unglücklich?

00:25:19: Das sind wir wieder dabei!

00:25:22: Aber ich war auf verschiedenen Ebenen, genauso wie er auch einfach ungenähert.

00:25:28: Und was wir uns nicht geben konnten vielleicht ... Ich will das!

00:25:35: Also ich geh da jetzt auch nicht rein.

00:25:36: also ne?

00:25:37: Das ist so privat und es gab aber auch Stimmen, wo mir eine Klientin auch geschrieben hat.

00:25:46: Ich wünsch dir das von Herzen dass du aufatmen kannst und freue mich ganz arg für dich, für deine Wahrheit.

00:25:56: Oder was für ein schöner Trennungsgrund?

00:26:00: Auch wenn sich es in dem Moment sicher anders angefühlt hat.

00:26:05: oder ich feier dich so für deinen Mut.

00:26:11: Oder auch du bist eine starke Frau unfassbar Egal in welche Richtung gedacht, stark dass du diesen Schritt für dich gehst.

00:26:21: Ja auf dich selbst hörst.

00:26:24: Dich selbst ernst nimmst wahrnimmst.

00:26:26: und ja natürlich ist es schade weißt du?

00:26:30: Aber irgendwie hat sich's für mich so falsch angefühlt diese Beileitsbekundungen zu bekommen.

00:26:37: So um Gottes Willens tut mir so leid!

00:26:43: Ne bitte nicht Nichts.

00:26:46: Das ist alles gut, ne?

00:26:48: Natürlich war es auch ... Aber ... beglückwünsche mich bitte!

00:26:53: Ja.

00:26:54: Also, begluckwünschte uns bitte ihn bitte ja dass wir weil das jetzt immer auch dabei ich möchte, dass meine Kinder lernen in allererste Linie mit sich verbunden zu sein, sich zu spüren nicht ins Situationen zu bleiben die sich nicht mehr stimmig und authentisch anfühlen.

00:27:16: Ja, ich glaube das ist es unterm Strich.

00:27:19: Nicht um unwohl sein oder... Da ist ja schon wieder... Nee wenn sie sich nicht mehr stimmig und authentisch anfühlt, sprich's an, spricht darüber, Schaubslösungen gibt, arbeitet da dran und so weiter aber irgendwann kommst du schon an dem Punkt wo du feststellst okay?

00:27:38: Und dann darfst du auch deine Schritte gehen.

00:27:40: also hast neulich mal gesagt nein ist ein vollständiger Satz.

00:27:44: Ich sage nein.

00:27:46: und ich sage wozu sage ich denn ja.

00:27:51: Ja,

00:27:51: und ich finde es gut dass deine Kinder das lernen, dass sie das sehen und auch euch jetzt erleben als Elternpaar.

00:27:58: weil das ist das was sich schon mal oder wir schon öfter darüber hatten dass die Trennung der Liebesparebene Es ist eine und man kann trotzdem als Elternpaar, als Freundespaar und whatever verbunden bleiben.

00:28:11: Und das ist das Wichtige!

00:28:12: Das ist das was die Kinder sehen.

00:28:14: also da ist nicht der eine oder andere weg oder nicht greifbar sondern ihr seid beide da und zu irgendeinem Punkt dann auch besser da als davor.

00:28:23: und ja da sein und wieder bei sich in kompletter Präsenz da sein können in seiner Kraft sein ist unglaublich wichtig natürlicherweise an uns Eltern orientieren.

00:28:39: Und wenn du nur noch mit halber Kraft irgendwie unterwegs bist oder eingeschränkt unterwegs bist andersrum, dann ist es einfach... Ja, dann schöpfst du nicht dein ganzes Potenzial aus für dieses Leben, für das eine, dass wir haben?

00:28:52: Wir können was durchspulen vierzig-fünfzig Jahre lang um dann festzustellen ach das war's eigentlich nicht.

00:28:59: und fang nochmal von vorne.

00:29:02: Ja gut, du kannst mit neunzig schon noch mal heiraten und nochmal von vorn anfangen.

00:29:05: Aber ja erkenn's bitte früher wenn es irgendwie... Und das ist das Bejubel nicht die Trennung sondern ich bejuble dass jeder für sich losgeht und einfach sein oder sich nochmal die Chance gibt sich neu zu erfinden Und wieder in Klarheit zu sein, nicht mehr in Unsicherheit immer in diesem Abwägen, sondern einfach klar zu sein.

00:29:39: Das ist das was die Kraft und die Stärke gibt fürs Leben.

00:29:43: Ja!

00:29:44: Und Klarheit hast du in solchen Themen glaube ich nie zu hundert Prozent.

00:29:51: Weißt es doch einfach nicht?

00:29:54: Es gibt... Nein!

00:29:57: Klarheit vielleicht nicht aber Insoweit, dass man Schritte folgen lassen kann.

00:30:04: So rum vielleicht.

00:30:06: Die Kinder!

00:30:07: Weißt du was?

00:30:08: Da wollte ich nämlich abbiegen.

00:30:10: Ich auch.

00:30:10: Mach mal, krieg mal du erst.

00:30:12: Komm dann mit.

00:30:13: Komm mit.

00:30:14: Nein da wollte ich abbiege, weil du ja auch nicht so die Leistung der Mutter würdigen oder so hast du das vorgelesen in dem Alter Schwede.

00:30:23: Mutter sein ist doch keine... Und das ist es, können wir aufhören Muttersein als Leistung schon wieder zu definieren.

00:30:33: Geht mir da die Hut-Schnur?

00:30:36: Also Muttersein bedeutet für mich vor allem in allererster Linie eben dann sind wir auch wieder dabei Vorbild sein, verfügbar sein und zwar massiv auf emotionaler Ebene weil für Boah, Mutter sein ist für mich das pure Gefühl von Geborgenheit.

00:31:00: Wenn ich es runterbrechen müsste... Ist Mutter sein?

00:31:04: Für mich das Geborganheit beschreibt es einfach am meisten.

00:31:10: Ich weiß, ich falle da wie in so... Ja, wieso Nest halt und da Verbundenheit Weichheit heißt du.

00:31:28: Ich glaube, dass die Definition eher aus der Leistungsbezug, eher bezogen war

00:31:34: auf

00:31:35: das was halt eine Mutter noch so macht in ihrem Mutteralltag.

00:31:40: Und für uns alle ist es sehr normal geworden, dass wir Waschen kochen, Putzen einkaufen.

00:31:48: Jeder hat immer alles zur Verfügung und sehr häufig sehr viel dafür zuständig.

00:31:55: Es ist nicht so, dass man auch mal eine Spülmaschine macht oder irgendwas repariert oder whatever, was irgendwas.

00:32:01: Man hilft schon zusammen aber ich finde das relativ viel an Müttern nach wie vor hängt weil es irgendwie dieser Gap im Gehalt einfach nach wie vorn nachzieht sieht, dass wenn eine Frau ein Kind bekommt meist daheim bleibt Und der Partner dann die finanzielle Last trägt und die Mutter dann irgendwie Kehrarbeit einfach macht in großem Stil.

00:32:24: Das ist rasend anstrengend, also wenn ich das aus meiner Warte mal sagen kann gefühlt waschekoche putze einkaufe ich den ganzen Tag und mache nichts anderes.

00:32:33: Es stimmt natürlich nicht aber von meinem Gefühl her ist es riesig diese

00:32:39: Gabi!

00:32:40: Ist es nicht absoluter Wahnsinn?

00:32:43: Das Muttersein,

00:32:45: also wenn du dir mal Mutter sein in so einem... Ja?

00:32:49: Dann ist es irgendwie... Achtzig Prozent ist das Muttersein

00:32:53: und zwanzig

00:32:54: Prozent ist

00:32:56: Muttergefühl.

00:32:57: Es ist ein Muttersein!

00:32:59: Ist ja ein totales Gefühl.

00:33:02: Und wir haben den Fokus so brutal auf die Leistung, die wir als Mütter bringen Oder die Leistung, die von mir ist.

00:33:11: Lass auch einen Vater bringt finanzielle Absicht.

00:33:15: Weißt du was es ist?

00:33:16: Es ist alles im Außen!

00:33:20: Wie immer!

00:33:21: Heute gibt man die Hutschnur, dass unser Fokus immer so fucking im Außenausen ist.

00:33:27: Nein einfach nein.

00:33:31: und ja man sagt das immer so.

00:33:34: Deine Kinder werden sich später nicht mehr daran erinnern, ob die Wäsche gefallt hat und ob die Wohnung aufgeräumt oder das Haus aufgeräuscht ist.

00:33:46: Und trotzdem managen wir im Außen wie die Wilden.

00:33:52: Ich auch!

00:33:54: Ja, und es stimmt nicht?

00:33:58: Es gibt prominente Persönlichkeiten.

00:34:00: Ich habe einer Frau mit sehr vielen Kindern, die einfach sich alles um sich organisiert hat.

00:34:05: bei der wird gewaschen gekocht geputzt whatever.

00:34:08: Die Kinder auch gefahren nach irgendwo hin also muss nicht unbedingt Fahrdienste machen ist aber trotzdem häufig dabei Bei den Aktivitäten der kindern wenn die ja zum sportgehen oder ähnliches Und ist und sieht es auch als ihren Hauptjob Für die Kinder da zu sein von früh bis spät.

00:34:25: Das macht

00:34:25: sie dann mit denen spielen oder?

00:34:29: Na gut, die Kleinen sind sehr klein noch.

00:34:31: Ja.

00:34:33: Wobei sich das natürlich jetzt verändert weil es dann auch Teenager Kinder natürlich dabei, die jetzt ihren eigenen Lebensplan langsam verfolgen ein ganz erwachsener Sohn der eh schon alleine lebt mit seiner Freundin und so.

00:34:44: also.

00:34:44: aber das Modell hat mir gezeigt oder ich glaube das war so der Nasenstubse vor paar Jahren als ich ihr gefolgt bin zu sehen was sie relativ viel in ihrem Alltag mitnimmt Und dann auch das thematisiert und sagt, hey ich habe seit Jahren keine Waschmaschine mehr bedient.

00:35:00: So was zum Beispiel.

00:35:01: Da reißt es mich immer richtig weil ich mir denke ja klar stimmt!

00:35:05: Das machen andere Leute.

00:35:07: Ja genau was macht man dann wenn man den ganzen Wumms außen rum nicht hat?

00:35:11: Wenn du sagst du arbeitest nicht extern, du arbetest auch nicht intern sondern du bist ausschließlich...

00:35:18: Mutter!

00:35:19: Frau

00:35:19: und Mutter.

00:35:22: Also für mich wäre auch das eine Herausforderung.

00:35:24: Wäre keine Rolle, die ich wählen würde nicht freiwillig?

00:35:28: Ja da werde ich erzieren geworden hätte ich das machen wollen?

00:35:31: ja aber klar man will für die Kinder da... Das steht ja außer Frage!

00:35:37: Man will für seine Kinder da sein, man will Stabilität mit ihnen sprechen und so weiter das alles.

00:35:44: Du bist auch keine Spielmama ne?

00:35:46: Ne null Gar nicht.

00:35:47: Ich habe letztens erst alle Brettspiele, die bei uns überhaupt nur im Haus sind in Keller geräumt weil bei uns spielt kein Mensch ein Brettspiel.

00:35:54: Ja gut aber deine Kinder sind ja auch schon frednismäßig groß und so, aber ich meine jetzt...

00:35:59: Aber

00:36:00: das kennst du dieses Rollenspiel mit Autos dahin zu fahren oder Barbiespielen?

00:36:07: Keine Ahnung!

00:36:08: Oh mein Gott Mutter, Vater, Kind!

00:36:13: Ich kann mich total für Gesellschaftsspiele öffnen.

00:36:16: Also das, wenn ich in meinem Kind... Ja, volles Gesellschaftsspiel!

00:36:20: Hallo auf jeden Fall!

00:36:22: Wenn ich immer ein Karpenspiel in der Tasche habe auch wenn ich mich mit Freundinnen treffe, Gabi also mit dir kommt es nicht so vor weil wir haben so viele Gesprächs-Time und wir kommen jetzt zum Spielen aber definitiv.. Alleine schon zeige ich das noch so.

00:36:38: Wenn ich jemandem daten würde, dann habe ich auf jeden Fall einen Kattenspiel dabei weil...

00:36:44: Weiß auch welche Katten?

00:36:46: Bitte?

00:36:48: Welche

00:36:48: Katten...?

00:36:49: Warte mal!

00:36:50: Moment mal!

00:36:53: Welche

00:36:53: Katten?!

00:36:54: Nein.

00:36:56: Welche?

00:36:57: Deine Glaskugelkatten.

00:36:58: Achso netterst du?

00:37:01: Nein, die hab ich nicht dabei.

00:37:03: Nee, das hat ihren Eindruck entsteht.

00:37:06: Ich würde irgendwelche schmutzigen Karten spielen.

00:37:08: Gebatscht

00:37:08: überhaupt nicht!

00:37:09: Gebatcht?

00:37:10: Nein, so war's gerade gemacht.

00:37:11: Hallo, ich hab Kapo dabei oder Ma... Oh no!

00:37:16: Weißt du wann ich das jetzt beim Mau-Mau gespielt habe?

00:37:18: Da war ich wahrscheinlich ...

00:37:19: Sieben oder so.

00:37:20: Das könntest

00:37:21: du gar nicht mehr bestimmen.

00:37:22: Ja, also haben wir schon das nächste Mal, wenn wir uns sehen.

00:37:25: Gar

00:37:26: kein Fall!

00:37:27: Ich werde so viel anderes zur Verfügung stellen, dass es nicht notwendig sein wird, Katten zu spüren im Himmel zu spielen.

00:37:32: Wäre ich euch ein Bild hinterlassen?

00:37:36: Ich bin gar wie mit mir Maummaus spielt.

00:37:41: Also ich halte bei uns viel für möglich aber Maummaus spielen nicht.

00:37:47: Wo war mein Stehenbild vor dieser Kartenabbiege?

00:37:50: Kann

00:37:50: selberzeugend sein.

00:37:51: Nein!

00:37:53: Doch, ich kann mich sehr für Gesellschaftsspiele und Co öffnen Aber nicht für dieses klassische Rollen.

00:37:59: Ich kann auch Lego aufbauen oder so Kram mal machen, so Kugelbahn oder sowas da halt so interessant war.

00:38:07: Also ich spiele auch mal Federball weißt du?

00:38:11: Aber im Großen und Ganzen muss man eine Lanze brechen glaube ich für alle Mamas da draußen die das auch über die da keinen Zugang dafür finden mit ihren Kindern zu spielen.

00:38:27: Ja, genau.

00:38:28: Und ich möchte einhaken was sich natürlich auch verwendet

00:38:30: und es macht auch

00:38:31: nicht eine Joa

00:38:32: not alone und das macht auch keine gute Mutter aus in meiner Welt zumindest nicht.

00:38:37: Stimm mich zu.

00:38:39: Was auch noch mal einen Unterschied macht hast du ein Einzelkind oder hast du mehrere Kinder?

00:38:44: Weil dann erledigen sich bestimmte Dinge Aus meiner Erfahrung heraus, aus meinem reichen Erfahrungsschatz als Einzelkindmutter nicht.

00:38:51: Aber meine sind drei Jahre auseinander und es gab irgendwann einen Zeitpunkt wo das gekippt ist, wo dann das Baby groß genug war und dann konnten die miteinander spielen und das ist halt seit vierhundert Jahren jetzt so dass sie quasi immer zu zweit halt.

00:39:07: also da wurde kein Erwachsener unbedingt gebraucht das war einfach ab Zeitpunkt XY nicht mehr groß notwendig.

00:39:14: Klar, als die ganz klein waren.

00:39:15: logisch ich habe versucht mein Bestes zu tun auch wenn es nicht meine Erfüllung war.

00:39:22: aber ja und das finde ich macht's schon aus also ob du dann der alleinige Ansprechpartner bist in der Familie oder weil du heute Nachmittags da bist oder ob da noch mal ein Geschwisterkind oder geschweige den Mehreren sind.

00:39:35: Und wenn ich zurückblätter in meine Kindheit wir waren ja noch Ich bin so alt, wir waren noch Kinder.

00:39:41: Wir sind alleine ohne Handy mit dem Fahrrad unterwegs gewesen.

00:39:45: Niemand wusste wo wir sind und wann wir zurückkommen.

00:39:47: Und bei uns hat sich keiner gekümmert schlichtweg.

00:39:50: Das fand nicht statt.

00:39:53: Du bist so nostalgisch!

00:39:55: Ja aber es ist die Wahrheit.

00:39:58: Es war so.

00:40:01: folglich kenne ich das auch nicht.

00:40:06: Okay, spielen.

00:40:07: Ja also das macht gute Mutterschaft nicht aus.

00:40:09: ob du mit deinen Kindern zehn Stunden am Tag spielst oder nicht?

00:40:13: Das ist nicht das Ding.

00:40:15: Ich glaube ich auch.

00:40:16: Also klar ist es schön Zeit miteinander zu verbringen und das kann ja auf viele Artenweisen passieren Und ich glaub mich so in Gänze davor zu verschließen fühle ich auch nicht!

00:40:30: Wie gesagt ich bin halt eine Brettspiel- und Kartenspielmama Ich muss halt Wege irgendwie finden.

00:40:36: Aber grundsätzlich bin ich schon auch ... Und nee, ich kann übrigens da nicht so mitfühlen wie die Geschwister spielen untereinander.

00:40:45: Das ist bei uns ...

00:40:46: Puh!

00:40:48: Nee?

00:40:49: Nääääh... Gar nicht.

00:40:52: Also man mag auch von den Geschlechtern her ein Thema sein.

00:40:56: Dass einfach das was der Jüngste spielen will und es sind ja auch zwischen meiner ältesten Tochter und meinem jüngsten Sohn einfach sieben Jahre, die haben einfach so unter noch zwei verschiedene Geschlechte.

00:41:12: Also das geht jetzt mal ... Vielleicht kommt es auch noch!

00:41:15: Muss ich vielleicht zurücknehmen?

00:41:16: Ja, wir haben Kicker.

00:41:18: Nein, muss ich sagen.

00:41:19: Die haben ein Kicker zu Hause nach der Trennung.

00:41:23: Die erste Anschaffung, die er getätigt hat war ein Kickger.

00:41:27: Er steht jetzt im Esszimmer.

00:41:31: Und seitdem spielen die große und der kleine relativ viel zusammenkicker.

00:41:38: tatsächlich also das kommt jetzt auch vielleicht erst aber ansonsten gibt es tendenziell E-Reibereien.

00:41:45: Also ich habe jetzt nicht so den Ding, dass die jetzt da irgendwie und Rollenspiele und so fantasievoll schon gleich gar nicht ne hab ich so nicht erlebt.

00:41:57: Spannend.

00:41:58: Und klar kann das aussahen, also das ist sehr in jeder Familie dann auch unterschiedlich.

00:42:03: Ja und ich als Einzelkind kann berichten... Ich glaube bin aber schon wieder net die Norm.

00:42:11: Ich habe halt unfassbar viel mit meiner Oma gespielt tatsächlich.

00:42:16: Unfassbar spiel...unfassbarviel!

00:42:18: Also ich hab' mit meiner oma Kanaster rauf und runter Romme, also wir Kattenspiele und Brettspiele.

00:42:30: Und voll krass!

00:42:32: Und in der Hauptsache wirklich mit meiner Oma.

00:42:34: Also ich kann mich glaube ich erinnern dass sich mit meiner Mama... Mama du hörst ja zu.

00:42:40: Ich hoffe nicht, weil ich habe nicht so viele Erinnerungen an meine Kindheit tatsächlich.

00:42:44: Vieles, vieles weg.

00:42:47: Ich glaube er hat sehr einmal Barbie mit mir gespielt.

00:42:49: Ich kann mich erinneren, sie hat einmal Barbie bei mir gespielen aber ansonsten Ich hatte alles und habe aber relativ viel alleine gespielt oder Freundinnen waren halt da.

00:43:05: Und wie gesagt, ich hab relativ viel mit meiner Oma gespielt von der hat es mir nicht gemangelt in dem Ganzen.

00:43:12: Vielleicht stehe ich ja deswegen so auf Brett und Kattenspiele, weil es so Story of my life ist auch interessant wieder.

00:43:19: Ja das hat man öfter die Dinge, die einen in der Kindheit... naja es gibt beide Varianten.

00:43:24: Das was man in der kindheit hatte, dass man das selber mitnimmt für seine eigenen Kinder oder genau das Gegenteil.

00:43:30: Man hatte es nie und das war auf jeden Fall mit seinen

00:43:33: beiden Varianten, aber das sind die zwei Varianten!

00:43:35: Aber in Gänze also wenn ich auch so mein, meinen Fokus als Mama wo lege ich den hin?

00:43:44: Dann ist schon der eher in diesem Mangelbewusstsein von Boah.

00:43:48: was hat mir so unfassbar gefehlt?

00:43:52: und das will ich auf jeden Fall bereitstellen.

00:43:56: So oder und genau das ist die andere Richtung Boah das habe ich total als toll empfunden und es war hat mir viel gegeben und dass will ich unbedingt bereitstellen Und natürlich auch andersrum, das was ich da erlebt habe auf keinen Fall.

00:44:13: So und nicht selten tappen wir halt in die Falle weil ja wir halt... Wir lernen doch einfach, was bedeutet?

00:44:23: Hatten wir es schon mal in der Folge oder war das ein privates Gespräch?

00:44:30: unseren Eltern, was bedeutet Eltern sein und was bedeutet Mutter sein?

00:44:35: Was beinhaltet Mutter sein und so.

00:44:38: Und wenn wir das halt nicht hinterfragen dann tappen wir glaube ich schon in die Falle.

00:44:43: in Anführungsstrichen.

00:44:46: es gleich zu tun ganz unbewusst also es fängt schon allein mit dem Zeitpunkt des Mutterwerdens an ist auch ganz witzig.

00:44:55: ne Ich war ja super jung!

00:44:56: Ich war genau so alt wie meine Mama.

00:45:00: Also, ich hab ... Ich will nicht sagen reinszeniert.

00:45:03: Aber da war schon viel dabei du!

00:45:06: Mhm.

00:45:07: Mhm?

00:45:08: In diesem Bewusstsein ist mir später mal irgendwann in der Therapie bewusst geworden so dieses ... Ich mach's auch so aber ich machs besser und ich zeig euch wie es geht.

00:45:18: Mhm.

00:45:18: Das war so ein ... Hatt' ich irgendwann meiner Innertherapiesitzung den ... das kann ich auf welchem Weg?

00:45:23: jetzt schon sehr lange her.

00:45:25: Um mich dann aber von diesen Davon zu lösen und mein eigenes zu machen, weil ich hab ja kein Bock ein anderes Leben irgendwie nachzuspielen ums zu richten.

00:45:38: Um in mir was heilzumachen.

00:45:39: also jaja okay.

00:45:41: Sondern ich will ja mein eigenest machen dürfen und deswegen ist er immer so.

00:45:46: das sind diese Verstrickungen die wir eigentlich haben wo es drum geht zu sagen Ich mach's so wie ich es will und nicht.

00:45:58: Und es gibt, also klar bestimmte Hardcore-Regeln.

00:46:01: die glaube ich beachten wir hoffentlich alle.

00:46:05: Das bitte Gewalt draußen bleibt und lauter solche Dinge.

00:46:08: aber es gibt einfach sehr vieles wo du nicht sagen kannst das ist jetzt richtig oder falsch was sich mit den Kindern mache.

00:46:15: Also weder des Überbehüten ist das richtige noch das Nichtkümmern ist das Richtige.

00:46:19: Es gibt in der Mutterschaft wahnsinnig viele Mittelwege Von dem was man selber als Mutter bereitstellen kann, von Tag zu Tag unterschiedlich.

00:46:29: Das hängt ja auch von verschiedenen wieder mal vom Außen ab.

00:46:32: Was es zu tun?

00:46:33: Wo muss ich hin?

00:46:34: Welche Termine stehen an auch beim Kind?

00:46:36: Was kannst du jetzt gerade nehmen oder was nicht?

00:46:38: steht vielleicht eine Schulaufgabe an vordem das Kind Angst hat?

00:46:42: Hat überhaupt keinen Zugang jetzt dass man nachmittags miteinander was weiß sich irgendwas macht oder einen Kuchen backt oder ähnliche sondern steigert sich es gerade rein für die Schule und auch solche Dinge.

00:46:52: Also nicht jede Person im Familienkonstrukt kann immer das gleiche, gute Bereitstellen.

00:46:59: Und wenn halt dann ein schlecht gelauntes Teenie-Kind in dem Haushalt ist und eine Perimenopausale frau, dann kann ich aus eigener Erfahrung sagen verdammt krachen.

00:47:11: Das tut weh auf beiden Seiten.

00:47:13: wichtig.

00:47:13: In diesem Kontext kann immer passieren, war bei uns kürzlich erst so, deswegen ist sie sehr präsent.

00:47:19: wichtig ist, dass man danach ins Gespräch kommt und einfach nach gewisser Zeit oder nach dazwischen wie auch immer.

00:47:25: Einfach mal drüber redet und dann auch Verständnis füreinander hat und man kriegt es schon wieder hin.

00:47:31: Aber das will ich damit sagen – es ist nix immer gleich weder die Stimmung noch das was du bereitstellen kannst, noch das, was halt gerade da sein kann.

00:47:40: Voll!

00:47:41: Und wir halten fest, Mutterschaft ist ein wandelnder Prozess.

00:47:45: also ne?

00:47:47: Allein der Zeitpunkt, wann du Mutter wirst.

00:47:49: Ich glaube es ist einfach ein großer Unterschied ob du mit Anfang zwanzig oder mit Ende dreißig Mama wirst.

00:47:55: das sind massive Unterschiede.

00:47:58: und dann eben auch in welchem Alter stehe ich wo?

00:48:01: Und in welchem Alter trifft das dann?

00:48:02: auf?

00:48:03: des Alters des Kindes usw.

00:48:05: Also bin ich vollkommen bei dir!

00:48:08: Ist halt auch ein Entwicklungsprozess und muss sich immer an den Spruch denken.

00:48:15: Ich weiß gar nicht, irgendein Therapeut hat das auch mal zu mir gesagt.

00:48:19: Willst du dich schnell entwickeln?

00:48:21: Krieg viele Kinder!

00:48:25: Willst Du dich... willst du schnell wachsen?

00:48:27: Mach viele Kinder weil deine Kinder dich wie also nach deinem Partner deiner Partnerin dich wie niemand sonst mit deinen Themen konfrontiert und zwar voll ins Face.

00:48:42: Also dem kannst du einfach nicht ausweichen.

00:48:46: Das ist so krass.

00:48:47: Und natürlich umso mehr Kinder du hast, die bespielen dann alle unterschiedliche Themen in dir weil sie halt auch in ihrer Unterschiedlichkeit da sind und boah und da.

00:49:00: Also ich habe drei davon und jedes meiner Kinder bespielt Themen auf andere Art und Weise Liebezeit und sprengt regelmäßig meine Glaubenssätze, mein Nervensystem.

00:49:19: Es ist ja oft so diese Bewegung von gelassend sein als Mutter.

00:49:26: Das ist nicht nur dem Außengeschulden und dem Stress.

00:49:30: Und wir haben Termine zu funktionieren.

00:49:33: Was muss ich mental out alles unter einen Hut bringen?

00:49:35: Sondern einfach auch schon alleine dass deine Kinder Unbedarf.

00:49:42: Die sind ja total unbewusst dafür, das machen die ja weder absichtlich noch bewusst... Also weißt du?

00:49:49: Bespielen dir einfach deine Themen und deswegen finde ich es auch immer so wild wenn dann irgendwie jemand ist oder also da krieg ich einen Vor-... Gebt mir schon wieder die Hutschnur!

00:50:00: Ja dieses mal ein Kind ist das Problem.

00:50:03: Nein dein Kind garantiert nicht das Problem.

00:50:07: Also der letzte Mensch in deinem Familiensystem, der das Problem ist, ist dein Kind.

00:50:15: Der Letzte.

00:50:17: Das Letzte!

00:50:19: Ja?

00:50:19: Niemals nicht.

00:50:21: und da wälzen wir wieder Verantwortung ab.

00:50:23: Ja ja es ist total unbequem wenn dein Kind in deine Wunden tritt und das so fröhlich in der kindlichen Art und Weise ungefiltert ohne Impulskontrolle Salz in die Wunde streut.

00:50:38: Ich bin mir schon klar, dass das unangenehm ist.

00:50:41: Ja aber dann zu sagen hör du auf Salz in meine Wunde zu streuen, ich kümmere dich halt einfach um deine Wunde also kümmer dich halt um deinen scheiß Schmerz.

00:50:51: ja der schon weit vor dein Kind da war ein kind der drückt nur die knöpfe so genau und auch im hohen Alter.

00:51:01: also Das ist vollkommen egal Wie alt?

00:51:06: Du hast es neulich mal, die Gavi war in meinem Elternhaus.

00:51:14: Ja!

00:51:14: Was

00:51:14: hast du gesagt?

00:51:15: Es war spannend dich zu erleben weil man im Elternhaus scheinbar einfach wieder das Kind

00:51:23: wird oder ist

00:51:24: so...

00:51:25: ...sagen spannend.

00:51:26: Unabhängig vom Alter genau.

00:51:28: Er fand ich auch super spannend dich so zu erlebten anders

00:51:32: als

00:51:32: Tochter Einfach.

00:51:33: Als Tochter einfach wahrzunehmen, genau Weil das ist im Elternhaus übrigens auch nochmal eine ganz andere Nummer als wenn du im draußen, weil ich habe ja Teile deiner Eltern außerhalb schon kennengelernt und da ist es noch mal eine andere Wahrnehmung.

00:51:50: Muss man schon auch sagen, weiß nicht, hat Grunde ist es einfach so wie's ist und das ist aber das was ich wahrgenommen hab und dir dann erzählt hab.

00:51:58: Und hier wird es umgekehrt mit Sicherheit genauso gehen.

00:52:04: Bestimmt!

00:52:07: Wo biegen

00:52:07: wir denn ab?

00:52:08: Ja.

00:52:09: Mitst

00:52:09: du erst über...

00:52:13: haben wir nicht gesagt, sind wir jetzt schon zu Ende mit der Folge?

00:52:17: Haben wir nicht?

00:52:17: sagt, wir machen eine Kurze?

00:52:20: Sie will sich rausnicken!

00:52:22: Die Gabi?

00:52:23: nein macht

00:52:23: sie nicht.

00:52:24: Willst

00:52:24: du?!

00:52:26: Ja, Recreating Motherhood ist.

00:52:27: ich glaube es könnten schon Leute auf die Idee kommen das wirklich zur bereuen Mutter geworden zu sein ob der Herausforderungen die man bekommt.

00:52:38: Also was ist ein regretting motherhood eigentlich?

00:52:41: Wenn man bereut Mutter geworden zu sein und das hat mit sich halt verschiedene Gründe wie so dieser Gedanke oder wieso das Thema hoch ploppt, es den Begriff gibt.

00:52:49: Es Bücher dazu gibt

00:52:50: usw.,

00:52:51: weil einfach viel dran hängt Mutter zu werden und das ist.

00:52:57: in Grunde ist es so dass die ganze Welt Kinder bekommt aber wenn man selber welche bekommt und dann spürt was das bedeutet das checkt man nämlich.

00:53:06: Also ich habe das erst außerhalb des Krankenhauses gecheckt, um ehrlich zu sein.

00:53:10: Ich bin der Schwangerschaft nicht als Kind auf der Welt war und nicht als ich es im Arm hatte.

00:53:15: Ich hab's in dem Moment begriffen, als wir aus der Klinik rausmarschiert sind mit dem Maxikosi und dem Baby und ich geweint hab weil das so krass war zu spüren wie eine Tonnen schwere Last dass ich jetzt alleine verantwortlich bin keine Schwester die mir rufen kann keiner der einem sagt was jetzt da richtig und was falsch ist dass man das selber erfahren muss und machen will auch.

00:53:39: Also ich bin jetzt keine, die bei der eigenen Mutter in der Leitung hing.

00:53:42: Er fragt hat wie mir zur Baby ist sondern ich habe das schon natürlich mal alles alleine.

00:53:46: also da hab ich alleine gemanagt und deswegen war die Last auch schwer.

00:53:51: Glück hast du aufgehört mit dem alleinem Managen Mai.

00:53:57: habe mich auch aufgrund der Hormonlage, glaube ich nicht so leicht getan.

00:54:01: Hab das auch damals der Hebamme kommuniziert die mir in Kontakt gegeben hat.

00:54:04: aber irgendwie hat weder sie noch ich es umrissen dass das vielleicht in Richtung Depression gehen könnte und ich hab da sehr lang gebraucht mich dahin anzupassen also in diese Mutterrolle zu kommen.

00:54:20: Klar, es gibt auch nach siebzehn Jahren fast den Ich jetzt Mutter bin Dinge wo mir denkt um Herr Himmels Willen.

00:54:28: Hätte ich's vorher gewusst und das ist der Clou der Natur oder der Clu unserer Gesellschaft.

00:54:34: man weiß es und spürt es Gott sei Dank nicht den Gänsel was der Job der Mutter bedeutet außerhalb der emotionalen Geschichten auch Weil ich glaube, dass sich viele Leute dagegen entscheiden würden.

00:54:45: Würden sie einmal spüren wie krass das eigentlich ist.

00:54:48: und es kann man aber nur erfahren indem er das Jahre- und Jahrzehnte macht und nicht indem er vorher drüber spricht.

00:54:58: Es gibt kein Mutter auf Probe!

00:55:00: Und ich kann mal reinspüren ob das was für mich is oder net?

00:55:04: Nee... Und ich glaube das ist halt auch der Punkt.

00:55:07: also regretting motherhood ist halt total tabuisiert.

00:55:11: ja Das darfst du ja gar nicht so laut sagen.

00:55:16: Und ich glaube, was aber wichtig zu differenzieren ist... Also die wenigsten lieben ihre Kinder nicht!

00:55:26: Die meisten wollen einfach das, was es mit sich bringt am liebsten nicht haben.

00:55:33: Weil wie du sagst, das erzählt ihr ja keiner vor oder selbst wenn du es erzählt bekommst oder von außen bei anderen siehst Man

00:55:43: spürts ja nicht, man spürt das nicht wie es für ein Selber ist.

00:55:47: Du spürst diese Überforderung nicht wenn du noch keine Kinder hast?

00:55:51: Du spüre...du spürs nicht was diese fehlende Unterstützung, was du gesagt hast dieser Identitätsverlust!

00:55:58: Diese psychische Belastung Ja und ich will jetzt Mutterschaft nicht irgendwie nur auf die eine Seite drücken aber das ist halt leider Gottes ein mega Ding.

00:56:11: Ja und indem du auch erst mal rein wachsen musst und darfst, weil Muttergefühle mit nichts zu vergleichen sind.

00:56:21: Das ist echt so bitter eigentlich ne?

00:56:24: Leider keine Probezeit und keinen Führerschein und keine Vorbereitung und nichts von alledem.

00:56:33: Und das ist einerseits gut vielleicht und andererseits aber auch ganz schön blöd.

00:56:39: Es wird die Menschheit nicht geben, es wird sie auf Probe geben.

00:56:45: Ich bin vielleicht ein bisschen krass in der Ausdruckshause, aber ja und klar ist gibt aber das will ich immer gibt's ja auch wisst ihr auch da draußen?

00:56:54: Es gibt Mütter, die ihre Kinder verlassen so wie es auch Väter gibt die ihre kinder verlassen die ins Nirwana verschwinden in andere länder und sich nicht verpflichtet fühlen weder zu Zahlungen noch zur Betreuung.

00:57:07: Und es gibt auf beiden Seiten natürlich, sage ich selber schon natürlich das stimmt auch nicht.

00:57:11: aber häufig ist es oder ist es weniger häufig bei Müttern dass die ihre Kinder in Gänze verlassen und einfach völlig neues Leben anfangen und mit ihren Kindern nichts mehr zu tun haben.

00:57:22: Das gibt's eher selten behaupte ich jetzt mal.

00:57:25: Ja ja und weißt du was da halt auch so also wenn die eigene Mutter fehlt, physisch weil sie verschwunden ist oder auch emotional weil sie nicht das nicht bereitstellen konnte.

00:57:44: Also weißt du?

00:57:47: Und nein!

00:57:47: Das ist keine Entschuldigung unsere Mütter haben halt oft uns nicht das gegeben was wir gebraucht hätten sondern dass was sie selber geben konnten.

00:57:56: Und das ist keine Entschuldigung, das ist trotzdem teilweise traurig.

00:58:01: Manchmal tröstet es meistens ich gehe in die Haltung von ja... Ich konnte auch nichts dafür.

00:58:07: also Es ist doch trotzdem blöd.

00:58:10: Ja und was ich sagen will is wenn wir keine Mutter haben Das wäre hinkründen auch immer und in welchen Bereichen.

00:58:18: Wir trauern ja nicht um einen Menschen, sondern um eine Erfahrung die uns gefehlt hat.

00:58:25: Ja also nicht um diese reale Mutter Sondern um die mutter die wir nicht hatten also die oder Die zimmer wieder bei mutter gefühlen das was wir hätten fühlen Spüren müssten.

00:58:39: für mich dieses thema Geborgenheit so ganz groß als muttergefühl ja Wir gehen gerade lichter an.

00:58:47: Das ist wie therapie hier.

00:58:51: Ja,

00:58:53: freilich jetzt nicht.

00:58:55: Aber ich, spannend!

00:58:59: Was wollten wir denn noch?

00:59:00: Regretting Motherhood und...?

00:59:02: Na ja... gibt da durchaus auch Frauen die sich bewusst gegen Mutterschaft entscheiden was auch wiederum nicht okay ist gesellschaftlich.

00:59:10: wieso willst du denn keine Mutter werden?

00:59:13: Gibt es ja auch Und ungewollt Kinder los Boah wie schmerzhaft Ja, wie schmerzhaft.

00:59:24: Und auch da ich glaube es gibt immer Mittel und Wege.

00:59:27: Also ... Ich kenne einen Fall, weißt du?

00:59:32: Single Mom by Joyce ist eine Option.

00:59:36: Sollte eine Option sein wenn du ein Kindergrund scharst ey dann mach's halt allein oder nicht alleine.

00:59:42: Du wirst Menschen in deinem Umfeld haben dies hoffentlich mit tragen.

00:59:45: Wenn du die nicht hast hast du den Problem mit deinem umfeld aber Nennen mich egoistisch, aber ich kreiere mein Leben.

00:59:54: Ich erschaffe meinen Leben und wenn ein Kind dazugehören soll dann würde ich persönlich, sage ich mir von meiner Warte aus natürlich relativ leicht lasse ich mich nicht davon abhalten ob ich zu Zeitpunkt XYZ den richtigen Menschen an meiner Seite habe.

01:00:13: Also gerade auch wenn ich irgendwie, also klar mach' ich das vielleicht nicht mit Mitte zwanzig.

01:00:18: Aber mit Mitte dreißig würde ich's in Betracht ziehen.

01:00:21: Meist du was ich meine?

01:00:23: Ja klar.

01:00:23: Definitiv!

01:00:24: Und es gibt ja immer noch alle möglichen anderen Varianten von Adoption.

01:00:31: Ja ist nicht so einfach.

01:00:32: über Pflegschaft, über weißt du?

01:00:37: Ich weiß nicht... Also ja außer du hast natürlich körperlichen Thema Weiß nicht, ob jemand, der wirklich Mama sein möchte da drauf verzichten muss.

01:00:48: Ich glaube nicht.

01:00:52: Setzt ich mich gerade in die Nesseln?

01:00:54: Nein gar nicht!

01:00:55: Ich glaube schon das stimmt.

01:00:56: es gibt diverse Möglichkeiten die man ausschöpfen kann und an dieser Stelle möchte ich aber auch sagen klar des erstrehmsten Werteste im Leben ist nicht alleinig Mutterschaft sondern du hast einfach so Viele leben, die du leben kannst.

01:01:13: Wenn ich denke, manche leben im Van zehn Jahre lang.

01:01:16: Manche bereisen die ganze Welt.

01:01:19: Maniche leben in kleinen Häusern, manchen in großen, manch mit Freunden auf einem Vierseithof.

01:01:24: Manch in Partnerschaften und als Single.

01:01:29: Es gibt tausend Varianten zu leben und Mutterschaft ist eine davon aber nicht die einzige und nicht die einzig Erfüllende.

01:01:38: Voll!

01:01:39: Und es ist halt wieder ... Diese Gleichzeitigkeit, Mutter sein kann halt alles sein.

01:01:44: Wunderschön anstrengend, sinnstiftend, überfordernd, heilend, triggernd... Alles gleichzeitig.

01:01:54: und für mich ist es ein Geschenk unterm Strich.

01:01:57: Boah

01:01:58: krass!

01:01:59: Jetzt kommt so richtig Emotionen mir hoch.

01:02:01: So richtig krass Dankbarkeit, so richtig grad Grasverbundenheit.

01:02:06: zu meinen Kindern spüre ich gerade so Was die in meinem Leben möglich gemacht haben.

01:02:14: An allem.

01:02:16: Boah, krass!

01:02:19: Pure Dankbarkeit und bedeutet halt nicht... Es gehen liebe Grüße raus weil sage ich den Satz wieder wenn sie ihn hört wird sie ihn kennen.

01:02:32: Ich bin aber fühle mich sehr In ... in neunzig Prozent der Fällen sehr.

01:02:41: Ich bin okay als Mutter, ich bin gut genug weil für mich das so... Also ich nehme die Verantwortung zu mir.

01:02:51: Ich hatte diese Woche meine Tochter erst im Arm und hab auch... Hab ihr genau das gesagt?

01:02:59: Und auch spüren lassen?

01:03:00: Hab gesagt hey!

01:03:01: Ich seh es!

01:03:02: Ich sehe das was da grad weh tut in dir Ja, aufgrund der Gesamtsituation.

01:03:09: Und ich sehe meinen Anteil da dran und ich sehe meine Verantwortung da dran... ...und ich sehe auch meine Schuld da dran!

01:03:15: Ich nehme alles in jeder Sekunde zu jedem Zeitpunkt mit jeder Zelle zu mir.

01:03:23: Das wütend auf mich sein, das traurig sein.

01:03:25: du darfst mich lieben, du darfest alles.

01:03:28: Ich bin da, ich bin die Große.

01:03:33: Ich stehe hier und ich nehm's Weil ich will, dass meine Kinder in dieser Verbindung sind.

01:03:39: Ich will das die aus mir schöpfen.

01:03:42: Aus meiner Kraft schöpfe und ...

01:03:47: Mütter, die ihre Kinder eben verloren haben.

01:03:50: Egal zu welchem Zeitpunkt.

01:03:52: Scheiße!

01:03:53: Die an am Muttertag ganz andere Herausforderungen haben.

01:03:58: Die vielleicht keine eigenen Eltern mehr haben aber haben halt auch kein Kind mit am Tisch, obwohl sie Mutter sind.

01:04:05: Das glaube ich tut in... Ist

01:04:06: seit immer

01:04:07: noch mal was?

01:04:08: Ja, ja.

01:04:10: Aber ich glaub da dann zu spüren dass sie jetzt eigentlich zum Kaffee ein Kind kommen würde und das aber nicht da ist weil es nicht da sein kann.

01:04:20: Es glaube ich an so einem Tag besonders hart vor allen Dingen bei einem der Muttertag ja kommerziell einfach so um die Ohren fliegt auf jeder Plattform und bei jedem Geschäft und also du kannst auch nicht weg ignorieren sondern der Muttertag ist super präsent Und du hörst auch von Freundinnen, ne?

01:04:37: Ja die Kinder sind da oder wir trinken Kaffee oder wir grillen oder wir machen das.

01:04:40: Oder wie auch immer und ich glaube dass es schon nochmal ein Zusatzschmerz ist an dem Tag.

01:04:47: Es schmerzt eine Mutter immer ihr Kind nicht zu haben aber den Tag glaube ich noch mal mehr.

01:04:54: Da hören ja Muttergefühle auch nicht auf.

01:04:57: Ja ich glaub was wir hier schaffen wollen ist einfach jede Form von Mutterschaft zu sehen gerade.

01:05:08: Du gibst dein bestes und das reicht aus, vielleicht ist es

01:05:13: das

01:05:14: was ich am Ende sagen will, machst du schon gut?

01:05:18: Schallt vielleicht das gesellschaftliche bla-bla Dreh's leiser und schau mal ein bisschen mehr wie willst Du als Mama sein.

01:05:32: Was willst du, dass deine Kinder mitnehmen?

01:05:34: Und ja... Ich glaub... Boah!

01:05:38: Ich fühle gerade so viel stolz.

01:05:41: Schön.

01:05:43: So jetzt gehen wir alle mal unsere Kinder in den Arm.

01:05:47: Auch unsere inneren bitte.

01:05:49: Ja

01:05:51: ich nehme meine inneren fünfjährige Hände ab.

01:05:56: Die ist nämlich toll und genau richtig wie sie ist.

01:06:01: Bis in zwei Wochen.

01:06:03: Macht's gut ihr Lieben, bis dann!

01:06:05: Wir freuen uns über Feedback.

01:06:08: Eine fünf Sterne Bewertung.

01:06:10: folgt dem Podcast Teil die Folge Mit deiner Mutter?

01:06:15: Mit einer Mutter?

01:06:16: Unbedingt?

01:06:18: Ja

01:06:19: Auch unser Podcast Baby darf noch ein bisschen wachsen und gedeihen.

01:06:23: Lass uns auch mal einen Kommentar da wie du die Folge fandest.

01:06:26: Ich lese so gerne Feedback.

01:06:28: Leute

01:06:29: In diesem Sinne

01:06:30: machts

01:06:31: gut.

01:06:31: Bis dann, ciao!

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